WHOWEARE

Keine gewöhn­liche Tagung – das ist un­sere Vorstel­lung für die Mul­ti­spek­trale Kon­ferenz. Wir, Studierende der Abteilung Me­di­en- und Kom­mu­nika­tion­swis­senschaft der Mar­tin-Luther-Uni­ver­sität Halle-Wit­ten­berg, er­ar­beit­en ein Se­mes­ter lang Struk­tur und Pro­gramm ein­er Tagung, deren The­ma uns vor gar nicht al­lzu langer Zeit noch selb­st be­trof­fen hat: me­di­ale Wis­sensver­mit­tlung für Ju­gendliche. Aufgewach­sen mit Löwen­zahn und Galileo, stellen wir einen enor­men Zuwachs an me­di­aler Wis­sensver­mit­tlung fest. Ob YouTu­ber, In­fo­tain­ment oder Gam­ing – uns beschäftigt nicht nur die Frage nach der Quan­tität und Rel­e­vanz vorhan­den­er Ange­bote, son­dern auch deren Er­folg bei ihrer Ziel­gruppe. Aus­ge­hend davon haben wir eine Kon­ferenz konzip­iert, welche zum Di­a­log mit den Ju­gendlichen an­re­gen und allen Me­di­en­schaf­fend­en einen Blick in zukün­ftige Möglichkeit­en der Wis­sensver­mit­tlung gewähren soll.

PROGRAMM

SPEAKER

sind bekan­nter­maßen alle, die mit Wort­beiträ­gen die Tagung gestal­ten. Und dazu gehören neben den Referent*innen natür­lich auch die Moderator*innen. Für diesen Job kon­nten wir zwei er­fahrene Me­di­en­wis­senschaft­lerin­nen aus un­serem eige­nen Haus gewin­nen. Su­sanne Voll­berg und Uta Kolano führen Sie durch das Programm.

Damit Sie an möglichst vie­len Slots teil­nehmen kön­nen, haben wir das Pro­gramm lin­ear struk­turi­ert. Lediglich am Vor­mit­tag müssen Sie sich entschei­den und einen der drei Work­shops wählen. Welch­er es sein soll entschei­den Sie vor Ort selb­st. Damit Sie sich im Vorn­here­in be­reits einen er­sten Ein­druck machen kön­nen und die Wahl dann vor Ort et­was le­ichter fällt, stellen wir Ih­nen im fol­gen­den Ab­schnitt die Speak­er un­ser­er Kon­ferenz einzeln vor.

Philipp Schrögel

Fo­to: privat

Physik ist vor­bei, wir machen jet­zt mal so richtig was Ern­sthaftes — wir re­den über Spielen.“  

Philipp Schrögel hat ein Diplom in Physik, ab­solvierte seinen Mas­ter in Pub­lic Pol­i­cy an der Har­vard Kennedy School of Gov­ern­ment und wid­mete sich danach aus­führlich der Wis­senschaft­skom­mu­nika­tion. Heute forscht er am Karl­sruher In­sti­tut für Tech­nolo­gie (KIT) im Pro­jekt “Sci­ence in Pre­sen­ta­tions” und ar­beit­et als freiberu­flich­er Wissenschaftskommunikator. 

Mit Philipp Schrögel wird un­sere Kon­ferenz um einen Red­ner bere­ichert, welch­er uns vor dem Hin­ter­grund seines bun­ten Lebenslaufes erk­lären wird, wie Fach­wis­sen für Ju­gendliche op­ti­mal auf­bere­it­et wer­den kann. 

An­schließend ste­ht er in den Work­shops zu weit­eren Diskus­sio­nen zur Verfügung.    

Dorothé Salomo

Fo­to: privat

Ju­gendliche un­ter­schei­den sich in ihrem Lern­ver­hal­ten deut­lich von Kindern und Erwach­se­nen, da sie sich in ein­er Phase ihres Lebens befind­en, in der er­he­bliche Verän­derun­gen der kör­per­lichen, kog­ni­tiv­en und sozialen En­twick­lung be­wältigt wer­den müssen, die sich un­weiger­lich auch auf das Lern­ver­hal­ten auswirken.”  

Mit Dr. Dorothé Sa­lo­mo be­tritt eine am­bi­tion­ierte Mi­tar­bei­t­erin des Zen­trums für Lehrerbil­dung und Schul­forschung der Uni­ver­sität Leipzig das Podi­um der sci­ence2y­outh-Kon­ferenz. Als Pro­jek­tlei­t­erin der Studie „Ju­gend­li­che ler­nen an­ders“ hat sie es sich zur Auf­gabe gemacht, das Lern­ver­hal­ten von Ju­gend­li­chen in ver­schiede­nen Län­dern zu er­forschen. Ihre Erken­nt­nisse er­möglichen es, die Wis­sensver­mit­tlung an diese spezielle Ziel­gruppe maßge­blich zu verbessern. 

In ihrem Vor­trag gibt sie einen Ein­blick in Forschungsergeb­nisse und wird vor allem den As­pekt des me­di­alen Ler­nens vertiefen.  

MrWissen2go

Fo­to: twitter

Mein Kanal ist für die Leute gedacht, die bei der ganzen Nachricht­en­flut, die täglich in den Me­di­en über uns here­in­bricht, nicht mehr ganz mitkom­men und die bes­timmte Dinge ein­fach mal erk­lärt kriegen möcht­en. Egal ob Nord­ko­rea-Krise oder Na­host-Kon­flikt – ich ver­suche die The­men so ver­ständlich wie möglich rüberzubringen.”  

Mirko Drotschmann, bess­er be­kannt als MrWissen2go, ist mit über 500.000 Abon­nen­ten in seinem Fachge­bi­et ein­er der bekan­ntesten deutsch­en YouTu­ber. Zwis­chen Katzen­videos und “Failarmy” er­re­icht er mit seinen Videos zu Geschichte, Poli­tik und Ge­sell­schaft bis zu eine Mil­lion Zuschauer. In den Kom­men­taren wird er als “Ge­schich­tsabi-Ret­ter” gefeiert und ge­fragt, warum er schaffe, was Lehrer — schein­bar — nicht mehr ver­mit­teln könnten. 

In un­serem In­ter­view wollen wir her­aus­find­en, ob YouTu­ber Ju­gendliche mit Wis­sen und Wis­senschaft er­re­ichen und mit welchen Reak­tio­nen sie kon­fron­tiert sind.  

DorFuchs

Fo­to: privat

Denn jet­zt wird bei der Gle­ichung noch p/2 sub­trahiert und wir sind fer­tig, denn jet­zt ist das x isoliert.“  

Wenn es ein­er ver­ste­ht, aus Mathe einen Ohrwurm zu machen, dann ist es Jo­hann Beurich, alias YouTu­ber Dor­Fuchs. Tausenden verzweifel­ten Schülern hat der Math­es­tu­dent aus Dres­den bere­its vor Prü­fun­gen mit seinen Liedern über Formeln, Lö­sungswege und Rechen­op­er­a­tio­nen weit­erge­holfen. Und seine Begeis­terung für Mathe und Musik steckt an: Mit­tler­weile ist sein Kanal tau­send­fach abon­niert. Denn: „Bei qua­dratis­chen Funk­tio­nen ist eins im­mer klar, die Ex­trem­stelle ist bei – b/2a.“ Wussten Sie das? 

Was macht Dor­Fuchs bei uns? Er singt nicht nur!  

Kristin Narr

Fo­to: Ani­ka Dollmeyer

Als Me­di­en­päd­a­gogin begeg­nen mir ständig neue Meth­o­d­en und For­mate. Dabei lerne ich im­mer Neues ken­nen, set­ze Al­t­bekan­ntes in an­deren Zusam­men­hän­gen um oder mixe Alt und Neu, damit es für meinen Ein­satz passt.”  

Die Berliner­in ist Me­di­en­päd­a­gogin aus Lei­den­schaft. Nach ihrem Studi­um der Kom­­mu­nika­­tions- und Me­di­en­wis­sen­schaft­en in Leipzig be­treute sie mehrere Ju­­gend-Filmjurys, ar­beit­ete am JFF-In­­sti­­tut für Me­di­en­päd­a­gogik sowie bei der Frei­willi­gen Selb­stkon­trolle Mul­ti­me­­dia-Di­en­stean­bi­eter e.V. Die Fasz­i­na­tion für ihre Ar­beit find­et Kristin Narr in der Schnittstelle zwis­chen Bil­dung und Dig­i­talem sowie Forschung und Prax­is. Sie ist im Vor­stand der Gesellschaft für Me­di­en­päd­a­gogik und Kom­mu­nika­tion­skul­tur e.V..  

Wir freuen uns sehr, Kristin Narr bei uns be­grüßen zu dür­fen und mehr über den kreativ­en und par­tizipa­tiv­en Ein­satz von dig­i­tal­en Me­di­en zu lernen.  

Andreas Hedrich

Fo­to: privat

Cre­ative Gam­ing heißt: Mit Spie­len spie­len! In­dem wir sie zum Spielzeug machen, Regeln brech­en, Spiele als Werkzeug nut­zen, sie ganz neu denken oder Dig­i­tales ana­log wer­den lassen.“  

Der Diplom Sozi­ologe und Me­di­en­päd­a­goge An­dreas Hedrich ar­beit­et als wis­senschaftlich­er Mi­tar­beit­er an der Uni­ver­sität Ham­burg. Er ist Mit­grün­der der Ini­tia­tive Cre­ative Gam­ing und Fes­ti­valleit­er von PLAY – Fes­ti­val für kreatives Com­put­er­spie­len. Der Ham­burg­er ken­nt wirk­lich jede Möglichkeit, Me­di­en in den Schu­lun­ter­richt einzubauen. 

So wer­den Com­put­er­spiele schnell zur Me­di­enkun­st – und wir sind dabei!  

Iris Kalvelage

Fo­to: West­er­mann Gruppe

Als Key Ac­count Man­agerin für dig­i­tale Pro­duk­te gestal­tet Iris Kalve­lage den me­di­alen Um­bruch bei einem tra­di­tion­sre­ichen Schul­buchver­lag. Eine gro­ße Auf­gabe; schließlich geht es darum, wie tausende Schulen in Zukun­ft ihren Un­ter­richt gestalten. 

Auf un­ser­er Tagung gibt uns Iris Kalve­lage einen Ein­blick in die Her­aus­forderun­gen ihres Un­ter­neh­mens und erk­lärt, ob in 20 Jahren im­mer noch Schul­büch­er in Klassen­z­im­mern zu find­en sein werden.  

schnelle­bunte­bilder

Fo­to: privat

We al­ways put hu­mans at the cen­ter of our work: How can we trans­mit knowl­edge to them? How can we lead them by the hand and guide them through com­plex themes and ex­hibits? How can we use tech­nol­o­gy to reach hu­mans on an emo­tion­al level?”

Seit ihrer Grün­dung 2011 konzip­iert, an­i­miert und pro­gram­miert die Berlin­er Kün­st­ler­gruppe Werke mit­tels mul­ti­me­di­alem De­sign und dig­i­taler Kun­st. Zusam­men mit Ku­ra­toren, Agen­turen, Musik­ern und Kün­stlern en­twick­elt das Team Erk­lär­filme, Per­for­mances, In­stal­la­tio­nen und in­ter­ak­tive Ausstellungen. 

Auf un­ser­er Kon­ferenz stellen sie sich den Fra­gen: Wie ver­mit­telt man Wis­sen? Wie nimmt man einen Be­such­er me­di­al an die Hand und führt ihn durch kom­plexe The­men und Ausstel­lun­gen? Wie nutzt man mod­erne Tech­nolo­gien, um Men­schen sinnlich und emo­tion­al zu berühren?

 

Jörg Michel

Fo­to: privat

Spielerische in­ter­ak­tive Ver­mit­tlung von Wis­sen ist seit 10 Jahren unser Spezial­ge­bi­et, in dem wir selb­st im­mer wieder dazuler­nen müssen. Ju­gendliche er­re­icht man am besten in ihrer Lebenswirk­lichkeit – und diese wan­delt sich beständig mit dem ras­an­ten Wan­del der ver­füg­baren Technologien.”

Wenn die Kinder mal wieder am ‘Dad­deln’ sind, se­hen das so manche El­tern alles an­dere als gern. Nicht so, wenn das Spiel von KIDS in­ter­ac­tive en­twick­elt wurde. Die “Agen­tur für junge Me­di­en” will die An­zie­hungs­kraft von Games auf Kinder nutzen und die Vorzüge tech­nis­ch­er In­no­va­tio­nen für besseres Ler­nen einsetzen. 

Wir möcht­en mit Jörg Michel disku­tieren, wo die Gren­zen für spielerischen Wis­senser­werb liegen.  

LOCATION

 

Schau­platz der Kon­ferenz ist das 2007 eröffnete Mit­teldeutsche Mul­ti­me­di­azen­trum, kurz MMZ, in Halle. In di­rek­ter Nach­barschaft zur Saale und der In­nen­stadt liegt das MMZ, das von der Mit­teldeutschen Zeitung als „Zen­trum der Kreativ- und Me­di­en­wirtschaft in Sach­sen-An­halt” betitelt wird. Für uns als Studierende der Me­di­en- und Kom­mu­nika­tion­swis­senschaften ist es aber zuallererst Cam­pus. Neben Sem­i­nar­räu­men sowie Film- und Ton­stu­dios be­herbergt das MMZ aber auch 45 Un­ternehmen aus ver­schieden­sten me­di­alen Bere­ichen. Genau genom­men ist es der Ort, an dem Forschung, Lehre und Prax­is zusam­menkom­men. Und ger­ade weil sich das MMZ als Stätte des Zusam­menkom­mens be­währt hat, freuen wir uns, dass Me­di­en­pro­duzen­ten und Rezip­i­en­ten hi­er im Rah­men der Kon­ferenz aufeinandertreffen.

 

 

 

 

Anfahrt mit der Bahn

Soll­ten Sie mit der Bahn an­reisen, emp­fiehlt es sich, di­rekt vom halleschen Haupt­bahn­hof mit ein­er der Trams zum MMZ zu fahren. Sie kön­nen en­twed­er die Lin­ie 2 in Rich­tung Soltauer Straße oder die Lin­ie 5 in Rich­tung Göt­tinger Bo­gen nehmen, um zum MMZ zu kom­men. Bei­de Lin­ien sind in ca. 11 Minuten an der Hal­testelle Anker­straße. Dort soll­ten Sie dann auch aussteigen. Nach gut 200 Me­tern in Fahrtrich­tung der Straßen­bahn, aus der Sie ger­ade gestiegen sind, soll­ten Sie auf der recht­en Straßen­seite das MMZ und einige an­dere Kon­feren­zteil­nehmer sehen.

Anfahrt mit dem Auto

Soll­ten Sie mit dem Au­to an­reisen, emp­fiehlt es sich auf­grund der ak­tuellen Baustel­len­lage über die B100 nach Halle zu fahren. Über die Paracel­sussstraße fahren Sie bis zum Stein­tor. Dort biegen Sie in die Große Ste­in­straße und fahren über den Uni­ver­sität­sring, den Moritz­burg­ring und den Robert-Franz-Ring zur Anker­straße. Wenige hun­dert Me­ter später, an der Kreuzung Ankerstraße/­Mansfelder Straße, se­hen Sie auf der recht­en Seite das MMZ. Die genaue Adresse des MMZ lautet: Mans­felder Str. 56, 06108 Halle (Saale).

ANMELDUNG

Wenn Sie gerne als Gast an un­ser­er Kon­ferenz teil­nehmen möcht­en, dann füllen Sie doch bitte das An­mel­dungs­for­mu­lar auf der recht­en Seite aus. Neben Ihrem voll­ständi­gen Na­men und ein­er ak­tuellen E-Mail-Adresse in­ter­essiert uns auch, an welch­er In­sti­tu­tion Sie beschäftigt sind bzw. welche In­sti­tu­tion Sie bei der Kon­ferenz repräsen­tieren. In der Mit­tagspause ist natür­lich für Verpfle­gung gesorgt. Da wir gerne für je­den Ge­schmack genü­gend an­bi­eten möcht­en, wür­den wir im Vorn­here­in gerne wis­sen, ob Sie sich veg­e­tarisch ernähren oder nicht. Zu guter Let­zt wür­den wir gerne er­fahren, ob wir bei un­ser­er Feier zum Ab­schluss der Tagung mit Ihrem Be­such rech­nen können.

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